Speicherplätze am Stadtrand: Rechenzen­tren in Deutschland

Rechenzentren sind Datensilos. Sobald man eine App öffnet, ein Video abspielt oder online eine Bestellung aufgibt, rauschen die Informationen darüber als Lichtsignale durch Glasfaserkabel und werden in den Zentren aufgenommen, verarbeitet, durchgeleitet oder gespeichert. Der weltgrößte Internetknoten De-Cix befindet sich in Frankfurt am Main, verteilt über mehrere Rechner in verschiedenen Datacentern. Das Rhein-Main-Gebiet umfasst mit 600.000 Quadratmetern ein Viertel der Rechenzentren-Flächen Deutschlands. Der schiere Datenfluss verbraucht enorm Strom. Die Branche ist noch vor dem Frankfurter Flughafen größter Kunde des regionalen Energieversorgers Mainova. Ungefähr hundert Gigawattstunden Strom verschluckt ein einziges Rechenzentrum jährlich, was circa 30.000 Haushalten entspricht und zwanzig Millionen Euro kostet. Ein Fünftel davon verbrauchen die Kühlaggregate, denn ein Rechner arbeitet am effizientesten bei konstanten 24 Grad Celsius.

Text: Red.

Mit 65.000 Quadratmetern ist das Rechenzentrum von E-Shelter das fünftgrößte der Welt. Zum Vergleich: Das Rechenzentrum von Apple in den USA hat 44.000 Quadratmeter. Die Buxbäume im Vorgarten der Konzernzentrale sind Serverreihen nachempfunden.
Foto: Heinrich Holtgreve/Ostkreuz

Mit 65.000 Quadratmetern ist das Rechenzentrum von E-Shelter das fünftgrößte der Welt. Zum Vergleich: Das Rechenzentrum von Apple in den USA hat 44.000 Quadratmeter. Die Buxbäume im Vorgarten der Konzernzentrale sind Serverreihen nachempfunden.

Foto: Heinrich Holtgreve/Ostkreuz


Speicherplätze am Stadtrand: Rechenzen­tren in Deutschland

Rechenzentren sind Datensilos. Sobald man eine App öffnet, ein Video abspielt oder online eine Bestellung aufgibt, rauschen die Informationen darüber als Lichtsignale durch Glasfaserkabel und werden in den Zentren aufgenommen, verarbeitet, durchgeleitet oder gespeichert. Der weltgrößte Internetknoten De-Cix befindet sich in Frankfurt am Main, verteilt über mehrere Rechner in verschiedenen Datacentern. Das Rhein-Main-Gebiet umfasst mit 600.000 Quadratmetern ein Viertel der Rechenzentren-Flächen Deutschlands. Der schiere Datenfluss verbraucht enorm Strom. Die Branche ist noch vor dem Frankfurter Flughafen größter Kunde des regionalen Energieversorgers Mainova. Ungefähr hundert Gigawattstunden Strom verschluckt ein einziges Rechenzentrum jährlich, was circa 30.000 Haushalten entspricht und zwanzig Millionen Euro kostet. Ein Fünftel davon verbrauchen die Kühlaggregate, denn ein Rechner arbeitet am effizientesten bei konstanten 24 Grad Celsius.

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