Rundgang durch die Città Olivettiana


Im Juli dieses Jahres hat die UNESCO das piemontesische Ivrea als „Industriestadt des 20. Jahrhunderts“ auf die Liste der Welterbestätten gesetzt. Diese Bewertung basiert ebenso sehr auf dem reichen Bestand an qualitätvoller Architektur der italienischen Moderne, wie auf Adriano Olivettis dem gesamten Komplex zugrunde liegender sozialpolitischen Vision des „Kommunitarismus“.


Text: Stapenhorst, Carolin; Motta, Luciano


    Die Associazione Archivio Storico Olivetti wurde 1998 gegründet, um das Erbe von Olivetti zu erforschen und für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Untergebracht ist das Archiv in der Villa Casana, bis zur Einweihung der neuen Hauptverwaltung 1964 Sitz der Direktion. Von ihrem Garten lassen sich die Fabriken an der Via Jervis überblicken.
    Foto: Mila Hacke

    Die Associazione Archivio Storico Olivetti wurde 1998 gegründet, um das Erbe von Olivetti zu erforschen und für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Untergebracht ist das Archiv in der Villa Casana, bis zur Einweihung der neuen Hauptverwaltung 1964 Sitz der Direktion. Von ihrem Garten lassen sich die Fabriken an der Via Jervis überblicken.

    Foto: Mila Hacke

    Westlich der Erweiterung von 1957 hat die Via Jervis ihre vorstädtische Kleinteiligkeit bewahrt
    Foto: Mila Hacke

    Westlich der Erweiterung von 1957 hat die Via Jervis ihre vorstädtische Kleinteiligkeit bewahrt

    Foto: Mila Hacke

    Die erste Erweiterung der „Fabrik aus roten Ziegeln“ erfolgte 1934–39 ...
    Foto: Motta Stapenhorst

    Die erste Erweiterung der „Fabrik aus roten Ziegeln“ erfolgte 1934–39 ...

    Foto: Motta Stapenhorst

    ... nach Plänen von Figini und Pollini.
    Foto: Mila Hacke

    ... nach Plänen von Figini und Pollini.

    Foto: Mila Hacke

    Für die ehemaligen Fabrikgebäude haben sich neue Nutzer gefunden, so die Hochschule der Stadt.
    Foto: Mila Hacke

    Für die ehemaligen Fabrikgebäude haben sich neue Nutzer gefunden, so die Hochschule der Stadt.

    Foto: Mila Hacke

    Die Konstruktion der Fabriken ist trotz der neuen Nutzung noch klar ablesbar.
    Foto: Mila Hacke Foto: Mila Hacke

    Die Konstruktion der Fabriken ist trotz der neuen Nutzung noch klar ablesbar.

    Foto: Mila Hacke Foto: Mila Hacke

    Das Gebäude der Sozialdienste bietet mit seinem überdachten Vorbereich und den Terrassen Platz für Aktivitäten im Freien.
    Foto: Mila Hacke

    Das Gebäude der Sozialdienste bietet mit seinem überdachten Vorbereich und den Terrassen Platz für Aktivitäten im Freien.

    Foto: Mila Hacke

    Eine Caffè-Bar hält die Stellung, ...
    Foto: Mila Hacke

    Eine Caffè-Bar hält die Stellung, ...

    Foto: Mila Hacke

    ... ansonsten zeigt sich das räumlich vielschichtige Gebäude heute verwaist.
    Foto: Mila Hacke

    ... ansonsten zeigt sich das räumlich vielschichtige Gebäude heute verwaist.

    Foto: Mila Hacke

    Die Hauptverwaltung von Olivetti wird heute von einem Unternehmen genutzt, ...
    Foto: Motta Stapenhorst

    Die Hauptverwaltung von Olivetti wird heute von einem Unternehmen genutzt, ...

    Foto: Motta Stapenhorst

    ... das Firmen bei Outsourcing-Prozessen unterstützt.
    Foto: Mila Hacke

    ... das Firmen bei Outsourcing-Prozessen unterstützt.

    Foto: Mila Hacke

    Foto: Mila Hacke

    Foto: Mila Hacke

    Das Haupttreppenhaus ...
    Foto: Mila Hacke

    Das Haupttreppenhaus ...

    Foto: Mila Hacke

    ... hat sich in vielen Details erhalten.
    Foto: Motta Stapenhorst

    ... hat sich in vielen Details erhalten.

    Foto: Motta Stapenhorst

    Foto: Mila Hacke

    Foto: Mila Hacke

    Für kinderreiche Familien entstanden 1941 die Wohnhäuser nördlich der Via Jervis.
    Foto: Mila Hacke

    Für kinderreiche Familien entstanden 1941 die Wohnhäuser nördlich der Via Jervis.

    Foto: Mila Hacke

    Sie sind heute in Privatbesitz.
    Foto: Motta Sta­penhorst

    Sie sind heute in Privatbesitz.

    Foto: Motta Sta­penhorst

    Der „Maulwurfshügel“ ist eine ins Gelände einge­gra­bene, halbkreisförmige Wohnanlage.
    Foto: Mila Hacke

    Der „Maulwurfshügel“ ist eine ins Gelände einge­gra­bene, halbkreisförmige Wohnanlage.

    Foto: Mila Hacke

    Unter der „Promenade“ verläuft eine Privatstraße, dank der die Bewohner mit dem Auto bis vor die Wohnungstür fahren können. Foto: Motta Stapenhorst

    Unter der „Promenade“ verläuft eine Privatstraße, dank der die Bewohner mit dem Auto bis vor die Wohnungstür fahren können.

    Foto: Motta Stapenhorst

    Darüber erheben sich mehrere großzü­gige Wohnhäuser, etwa die Villa Capellaro von Marcello Nizzoli, 1953–55 für einen engen Mitarbeiter Adriano Olivettis gebaut.
    Foto: Mila Hacke

    Darüber erheben sich mehrere großzü­gige Wohnhäuser, etwa die Villa Capellaro von Marcello Nizzoli, 1953–55 für einen engen Mitarbeiter Adriano Olivettis gebaut.

    Foto: Mila Hacke

    Am östlichen Rand des Zentrums von Ivrea entstand ab 1967 die multifunktionale „Wohneinheit Ost“, ...
    Foto: Mila Hacke

    Am östlichen Rand des Zentrums von Ivrea entstand ab 1967 die multifunktionale „Wohneinheit Ost“, ...

    Foto: Mila Hacke

    ... die von Süden ein wenig an eine Schreibmaschine erinnert.
    Foto: Mila Hacke

    ... die von Süden ein wenig an eine Schreibmaschine erinnert.

    Foto: Mila Hacke

    Zu seiner Zeit von der Architekturrezeption in Tei­len eher kritisch aufgenommen, wird dem Gebäude in den letzten Jahren auch international mit verstärktem In­teresse begegnet, zeigt es doch die intensive Auseinandersetzung mit den Themen hybrider Nutzungen und städtischer Dichte.
    Foto: Mila Hacke

    Zu seiner Zeit von der Architekturrezeption in Tei­len eher kritisch aufgenommen, wird dem Gebäude in den letzten Jahren auch international mit verstärktem In­teresse begegnet, zeigt es doch die intensive Auseinandersetzung mit den Themen hybrider Nutzungen und städtischer Dichte.

    Foto: Mila Hacke

    Während Kino und Gewerbeeinheiten leer stehen und auch das Hotel „La Serra“ keine Gäste mehr empfängt, ...
    Foto: Mila Hacke

    Während Kino und Gewerbeeinheiten leer stehen und auch das Hotel „La Serra“ keine Gäste mehr empfängt, ...

    Foto: Mila Hacke

    ... wird das Schwimmbad noch rege genutzt.
    Foto: Mila Hacke

    ... wird das Schwimmbad noch rege genutzt.

    Foto: Mila Hacke

Im Juli dieses Jahres hat die UNESCO das piemontesische Ivrea als „Industriestadt des 20. Jahrhunderts“ auf die Liste der Welterbestätten gesetzt. Diese Bewertung basiert ebenso sehr auf dem reichen Bestand an qualitätvoller Architektur der italienischen Moderne, wie auf Adriano Olivettis dem gesamten Komplex zugrunde liegender sozialpolitischen Vision des „Kommunitarismus“....
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Adresse Via Guglielmo Jervis, 11, 10015 Ivrea TO, Italien


aus Bauwelt 22.2018

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