Treibstoff für den Maschinenraum der Datenstadt

Die Digitalisierung der Stadt stellt Architekten wie Planer vor die Frage nach der Verantwortung. Verschwinden mit Big Data nicht nur die gewohnten Instrumente der Planung, sondern auch die Bedeutung der sozialräumlichen Qualitäten der Stadt in einer Blackbox digitaler Manipulierbarkeit? Sind wir in Zeiten der Selbstermächtigung der Algorithmen noch in der Lage zu planen, wenn man „Planung“ als bewussten politischen Entscheidungsprozess versteht? Oder gibt uns gerade die Digitali­sierung die Möglichkeit, städtische Infrastrukturen zu erneuern und verlorene demokratische Mitbestimmung beim Bau der Stadt zurückzuholen?

Text: Geipel, Kaye, Berlin

    Interaktive Karte aller für den interkontinentalen Datenaustausch verantwortlichen Unterseekabel, die jährlich aktualisiert von der Beratungsfirma TeleGeography heraus­gegeben wird. 2015 er­schien sie in einem spe­zielen Retro-Design.
    Grafik: TeleGeography, San Diego

    Interaktive Karte aller für den interkontinentalen Datenaustausch verantwortlichen Unterseekabel, die jährlich aktualisiert von der Beratungsfirma TeleGeography heraus­gegeben wird. 2015 er­schien sie in einem spe­zielen Retro-Design.

    Grafik: TeleGeography, San Diego

    Das Datenkabel TAT-14 verläuft unter diesem Merkstein durch die Dünen in Richtung Meer. In „Hilgenriedersiel“ nahe der Kleinstadt Norden wurde ein alter Stein eingegraben, um das Kabel bei Bedarf wiederzufinden.

    Das Datenkabel TAT-14 verläuft unter diesem Merkstein durch die Dünen in Richtung Meer. In „Hilgenriedersiel“ nahe der Kleinstadt Norden wurde ein alter Stein eingegraben, um das Kabel bei Bedarf wiederzufinden.

    Kontrollraum „CCSC“ (Competence Center Submarine Cables) der Deutschen Telekom in Norden, von dem aus die Kabelstränge über den Atlantik Richtung New York überwacht werden.
    Foto: Heinrich Holtgreve /OSTKREUZ

    Kontrollraum „CCSC“ (Competence Center Submarine Cables) der Deutschen Telekom in Norden, von dem aus die Kabelstränge über den Atlantik Richtung New York überwacht werden.

    Foto: Heinrich Holtgreve /OSTKREUZ

Treibstoff für den Maschinenraum der Datenstadt

Die Digitalisierung der Stadt stellt Architekten wie Planer vor die Frage nach der Verantwortung. Verschwinden mit Big Data nicht nur die gewohnten Instrumente der Planung, sondern auch die Bedeutung der sozialräumlichen Qualitäten der Stadt in einer Blackbox digitaler Manipulierbarkeit? Sind wir in Zeiten der Selbstermächtigung der Algorithmen noch in der Lage zu planen, wenn man „Planung“ als bewussten politischen Entscheidungsprozess versteht? Oder gibt uns gerade die Digitali­sierung die Möglichkeit, städtische Infrastrukturen zu erneuern und verlorene demokratische Mitbestimmung beim Bau der Stadt zurückzuholen?

Text: Geipel, Kaye, Berlin

Am westlichsten Rand Europas gibt es längs der Atlantik- und Nordseeküste eine Reihe gut gesicherter Kanalschächte. Hebelt man deren Deckel auf, lassen sich von hier aus die Glasfaserkabel inspizieren, die dann für Tausende von Kilometern auf dem Meeresboden verschwinden. Wie Nervenstränge verbinden diese mit hyperschnellen Laserimpulsen die digitalen Netzwerke der Welt. Diese Unterseekabel sind für 99 Prozent des Datenaustausches zwischen den Kontinenten verantwortlich. Es gibt sie zwischen Europa und Amerika, aber genauso zwischen Europa und Afrika, zwischen Japan und Australien, zwischen Russland und Westamerika.
Die Firma TeleGeographics produziert Jahr für Jahr aktualisierte interaktive Karten, die den Verlauf der Schlagadern der Globalisierung aufzeigen1.Manche dieser Karten wurden bewusst im kartographischen Stil des späten 19. Jahrhunderts gesetzt. Pläne und Karten zur Vermessung der Welt sind Medien aus der Welt von gestern.
Universales Werkzeug
Die altmeisterliche Darstellung der Karte ist vor allem in ihrer Übersichtlichkeit irreführend. Die Digitalisierung macht die herkömmlichen Repräsentationssysteme obsolet. Das liegt, auf einen kurzen Nenner gebracht, an drei Eigenschaften der „Planetary Digitisation“: Erstens an der Universalität, mit der die Digitalisierung ausnahmslos alle Lebensbereiche durchdringt, vom Minutengeschäft der Börsen bis zur Art und Weise, wie man seine Wohnung auf dem Weg zur Arbeit verlässt. Zweitens an der sukzessiven Entkopplung digitaler Daten und Algorithmen von konkreten mate­riellen Räumen einerseits, und andererseits der zunehmenden Wucht, mit der diese Datenwolken auf Gebrauch und Wahrnehmung realer Räume rückwirken; das Stadtmodell auf dem Smartphone in der Hosentasche sei hier nur das geläufigste Beispiel. Der dritte Punkt betrifft schließlich die neuen Smart City-Geschäftsmodelle, die oft als parallele Strukturen zu den traditionellen Servicedienstleistungen auftreten und damit in der Lage sind, eine über Jahrzehnte nicht mehr gekannte Dynamik bei der Erneuerung der städtischen Infrastruktur auszulösen.
Universelle Durchdringung, Entkopplung zwischen digitaler und realer Welt sowie die häufig disruptive Parallelität der neuen städtischen Dienste: Diese drei Eigenschaften erklären unter anderem, warum Architekten und Planer sich schwer damit tun, für die digitalen Veränderungen eine anschauliche Sprache zu finden. Alle Maßstabsebenen der Stadtentwicklung – von der Architektur über Quartierskonzepte bis hin zur Regionalplanung – sind auf eine grundlegende, aber bisher noch kaum zu überschauende Art von dieser technologischen Transformation betroffen.
Überlappende Plattformen
Benjamin Bratton, amerikanischer Soziologe und Designtheoretiker und seit 2016 Nachfolger von Rem Koolhaas als Programmdirektor am Moskauer Strelka Institut, hat für die globale Durchdringung verschiedener Maßstabsebenen das Bild des „digitalen Stapels“ geprägt. „The Stack“4. ist ein weltumspannender „Stapel“ digitaler Plattformen, der alle Ebenen der gesellschaftlichen Wirklichkeit durchdringt und viele der bisherigen ökonomischen und politischen Entscheidungsabläufe verändert beziehungsweise ersetzt. Die sechs neuen Megaebenen der globalen Digitalisierung, die Bratton ausfindig macht, lauten: Erde, Cloud, Stadt, Adresse, Interface und Nutzer.
Ob man die Aufzählung im Einzelnen für vollständig hält, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass Bratton ein überzeugendes räumliches Denkmodell vorgelegt hat, das die gesamten Effekte der weltweiten Digitalisierung in einem einzigen Bild zusammenfasst – vom computerisierten Börsenhandel, über die AI-gesteuerte Robotisierung der Produktion bis hin zur Sensorenverdatung und Überwachung fast aller persönlicher Lebensbereiche und Auslagerung städtischer Servicefunktion an die großen Techfirmen. Das Ganze versteht sich als riesige, zusammenhängende, sich ständig ändernde Megastruktur, deren innerste Triebkraft die digitale Ökonomie ist. Weltkarten mit Ländergrenzen braucht in diesem Megastapel der Planetary Digitisation niemand mehr.
Städte sind der entscheidende Austragungsort
Das Bild ist beunruhigend. Es steht für die durchgreifende Verschiebung des politischen Einflusses von der nationalen Ebene hin zum „Stack“: Ein Beispiel dafür sind hier die aktuellen Schwierigkeiten in der EU, Steuern von den „Big Five“– Apple, Alphabet, Microsoft, Facebook, Amazon – dort einzutreiben, wo die Umsätze gemacht werden. Während die einzelnen Länder mit der rechtlichen Regulierung der transnationalen Tech-Riesen kaum hinterherkommen, sind die Städte der entscheidende Austragungsort: Sie haben die Umbrüche zu tragen, hier können die Unternehmen aber auch am ehesten kontrolliert werden. „Heutzutage sind die Städte der einzige Ort, an dem die Idee einer demokratischen Kontrolle noch immer umsetzbar ist - egal wie trivial das jeweilige Anwendungsgebiet auch sein mag“, so der Internettheoretiker Efgeny Morozow in der SZ4.
Zauberwort Smart City
Die Kritik der Smart City als Governing-Struktur, die die demokratische Kontrolle aushebelt und in der die Technologiefirmen mehr und mehr die Oberhand gewinnen, ist in den letzten zehn Jahren von einer Reihe von Autoren geschrieben worden. Es ist die Geschichte des Zauberwortes Smart City, das scheinbar alles mit einem magischen Stab berührt, und dann wird es effektiver und schlanker und wirkungsvoller4,5. Jedes Problem der Stadt lässt sich einzeln anpacken, mit einer Wolke von erhobenen Daten analysieren, mit anderen Diensten verknüpfen und damit lösen. Der Ingenieursglaube ist dabei unübersehbar. Kein Wunder, denn Stadtplaner waren dort, wo die Software der Smart City in den letzten Jahren ausgeknobelt wurde, eine verschwindende Minderheit. Anthony M. Townsend liefert dazu in seinem Buch „Smart Cities“ ein pikantes Detail: IBM hat beim Ausbau ihrer Smart City-Abteilung in der Hochphase im Jahr 2011 2000 Leute eingestellt, und nur einer davon war Stadtplaner6.
Räumliche Auswirkungen auf Städtebau und Architektur
Die vor zehn Jahren entwickelte Idee der Tech-Riesen wie IBM, Cisco und Siemens, ganze Städte von einem einzigen Serverzentrum aus zu steuern – wie es IBM in Rio de Janeiro mit seinem City Operation Center, zu dem 30 verschiedene städtische und private Dienste ihre Daten beitragen, auch umgesetzt hat –, um damit in punkto Energieverbrauch, Verkehrssteuerung, Katastrophenvorsorge und vielen weiteren Faktoren „smart“ zu werden, hat bisher kaum Nachfolger gefunden7. Auch die am Reisbrett entworfenen Smart Cities wie Fosters Masdar City, das koreanische New Songdo, PlanIT Valley am Rande der portugiesischen Stadt Paredes oder auch Xi Jin Ping‘s brandneues Megaprojekt Xiongang sind eher die Ausnahme. Weitaus interessanter sind Strategien, bestehende Stadtteile und Quartiere zu Smart Cities aufzurüsten. Die Beratungsfirma Deloitte hat kürzlich zusammengezählt, dass weltweit 1000 große und kleine Smart City-Projekte in der Planung sind, allein 500 davon in China.
Der französische Technikphilosoph Bernard Stiegler ist der Auffassung, die Digitalisierung sei ein klassisches „Pharmakon“, also eine Art Medizin für viele Probleme der heutigen Gesellschaft, die aber quasi unter der Hand zur Droge werden kann. Wie nahe Medizin und Droge aneinander liegen, lässt sich etwa an den digitalen Zugangsregelungen ermessen, die heute viel raffinierter sind als es jede noch so imposante Stadtmauer der Vergangenheit hätte sein können. Über eine Vielzahl digitaler Kontrollmechanismen regeln sie den Zutritt zu großen Teilen der Stadt. Dies ermöglicht einerseits unglaublich präzise, punktgenaue Konzepte von präventiver Sicherheit öffentlicher Räume, andererseits bedingt es genauso punktgenaue Mechanismen der sozialen Ausgrenzungen ganzer Stadtteile, wie Paul Landauer in der Stadtbauwelt 6.2017 festgestellt hat8.
Das aus Sensordaten erhobene und dann mit einer Software verknüpfte Wissen ist heute für die Städte eine große Chance, ihre Infrastruktur, die zum Teil mehr als 100 Jahre alt ist – etwa die U-Bahn-Netze und die Kanalisation – zu erneuern, insbesondere was den Energie- und Ressourcenverbrauch angeht. Aber die Anwendung ist viel breiter. Sie reicht von der elektronischen Zuteilung der Wartezeiten auf dem Bürgeramt über digital gesteuertes Parkplatz-Sharing bis hin zu über die Stadt vernetzten Gesundheitsdiensten. Viele Städte in Deutschland arbeiten heute an Smart City-Strategien. Der Bund hat dazu im letzten Jahr als Handreichung an die Kommunen eine „Smart City Charta“ herausgegeben9. Dabei sind Fördermittel im Spiel und die Städte buhlen um einen oberen Platz in den entsprechenden Rankinglisten. Viele solcher heute auch von den großen Beratungsfirmen aufgestellten Smart City-Indizes zählen aber nur die Ausgaben für die einzelnen Bereiche der Digitalisierung zusammen, und breiter aufgestellte Gegenmodelle bleiben die Ausnahme. Die Fragwürdigkeit solcher Rankings zeigt, dass gerade der holistische Ansatz der Digital City politische Fragen der Stadtentwicklung auf den Tisch legt, die qualitativ und nicht nur quantitativ beurteilt werden müssen.
Rückholung digitaler Kompetenz zu den Städten

Im Projektteil dieses Heftes geben wir einen Blick auf die Praxis einer Reihe von beispielhaften Stadtquartieren, in denen in Pilotprojekten versucht wurde, mit Hilfe der Digitalisierung veraltete Infrastrukturen zu erneuern. Neben Smart City-Quartieren in Herrenberg, Oldenburg, Kaiserlautern, Köln, Wien und Stuttgart stellen wir auch firmengesteuerte Großprojekte vor wie das milliardenschwere, von Googles Sidewalk Lab mitkonzipierte Uferquartier in Toronto und die von Panasonic getragene Smart Town in Fujisawa. Auch für uns war es bei der Auswahl der Projekte nicht immer einfach abzuschätzen, welche der auf den Weg gebrachten Smart-City-Projekte wir für vorbildlich halten und welche nicht: zu divers sind die Informationen, zu wenig gesichert sind bisher die Ergebnisse.
Die weiterführenden Quartiersbeispiele in diesem Heft haben aber aus unserer Sicht fünf entscheidende Qualitäten: Erstens konzentrieren sie sich bewusst auf wenige gezielte Eigenschaften, die sie verbessern wollen; zweitens operieren sie, wo möglich, mit Open Source-Konzepten, was nicht zuletzt für die Kostenkontrolle ein wichtiger Punkt ist und die Abhängigkeit von der Privatwirtschaft reduziert; drittens organisieren sie sich in einem Forschungsverbund von städtischer Verwaltung, Privatfirmen und wissenschaftlicher Unterstützung, der, viertens, auch die Erfahrungen der bisherigen Dienste mit einschließt. Fünftens binden sie von Anfang an die Bevölkerung mit ihren Ideen zur Umstrukturierung ein. Vertrauen, Transparenz und das Einbinden von Erfahrung sind die wichtigsten Ressourcen, damit die digitale Transformation umgesetzt werden kann.
Bleibt allerdings auch der Anspruch an alle im Raum stehen, sich ständig aktualisierte digitale Kompetenzen für die „Stadt 4.0“ anzueignen – so der Titel eines Kongresses der Architektenkammer NRW zum selben Thema. Das ist ein Lernprozess, den Alain Thierstein unter dem Stichwort „Digital Literacy“ gerade auch den öffentlichen Verwaltungen und Stadtplanern nahelegt. Was aber sollen wir lernen, wenn sich die Konsequenzen häufig noch gar nicht beurteilen lassen? Wir schlagen vor, bei der Einschätzung neuer digitaler Technologien drei einfache Prinzipien im Auge zu behalten:
Vor der Einführung neuer digitaler Technologien steht die Bestands­aufnahme. Zuallererst ist zu überlegen, was ist wichtig und sinnvoll. Der Gütersloher Bürgermeister Henning Schulz hat kürzlich im Bauwelt-Interview (Heft 17.2018) die eindrucksvolle Summe von 3000 Verwaltungsvorgängen erwähnt, die eine mittelgroße Stadt zu bewältigen hat. Die Zahl macht deutlich, dass die Rede von der verbesserten Effektivität der Administration als Ganzes wohlfeil ist. Entscheidend ist die Auswahl, die tatsächlich jene „repetitiven Vorgänge en gros“ ausfindig macht, die sich digitalisieren und smarter organisieren lassen.
Anschaulichkeit einfordern. Eine der entscheidenden Forderungen an die digitale Transformation ist das Transparenzgebot. Die neuen digitalen Dienste müssen offenlegen, wofür sie die Daten sammeln.
Ohne Interpretation läuft nichts. Die Forderung, die Wirkungsweise der Algorithmen anschaulicher zu machen, reicht aber nicht aus. Stadtentwicklung ist seit jeher Aushandlung und Interpretation unterschiedlicher Ziele. Julian Petrin, einer der Gründer von Urbanista und Nexthamburg, kommt in seinem Beitrag über die digitale Beteiligung von Bewohnern an den Zielen der Stadtentwicklung zu der lapidaren Frage: Wenn es tatsächlich gelänge, „zehntausende, ja hunderttausende Menschen digital teilhaben zu lassen – wer soll die Inhalte dann auswerten? Wie sollen die Beiträge in sinnvolle Planungshinweise überführt werden?“.
Das Schlagwort der „lebenswerten“ Stadt – einer der Lieblingsbegriffe der Anbieter smarter Technologien – scheint der Entscheidungshoheit darüber, was mit diesem prekären Begriff gemeint sein könnte und wer dazugehören darf, neue Dominanz und Dringlichkeit zu verleihen. Die entscheidende Frage ist jedoch, inwieweit sich das Soziale überhaupt mit mathematischen Modellen organisieren lässt?
“Bei all der Datenverarbeitungseuphorie“ so schrieb der Soziologe Armin Nassehi in einem Beitrag über den Einfluss von Big Data10. „geht es nicht um die Interpretation der Vergangenheit, sondern um die Optimierung der Zukunft, um die Kontrolle künftiger Ereignisse“. Die Stadt ist aber seit je her immer auch ein Archiv ihrer Entstehung, von der Gestalt der Hausfassaden über die Gebäude- und Nutzungstypen bis zur sozial geprägten Form ihrer Stadtstrukturen und politischen Regulation ihrer Infrastrukturen. All das ist unmittelbares Wissen über die mit der Zeit sich verändernden Konzepte, wie wir in der Stadt leben wollen. Dieses Wissen verfügbar zu machen und weiterhin durch politische Entscheidungsprozesse offen und transformierbar zu halten, ist nach wie vor das wichtigste Kapital der Stadt. Wir sollten diese Kompetenz nicht unbesehen an den Maschinenraum der Planetary Digitisation, der weltweiten Digitalisierung, abgeben.
1 Diese und weitere, jährlich aktualisierte interaktive Karten finden sich unter: https://submarine-cable-map-2018.telegeography.com/2 Bratton, Benjamin H., 2015: The Stack. On Software and Sovereignty. Cambridge, Massachusetts, The MIT Press
3 Morozow, Evgeny: Demokratisiert die Städte! In: Süddeutsche Zeitung, 28.8.2018
4 Greenfield, Adam, 2013: Against the smart city. New York City, Do projects
5 Morozow, Evgeny und Bria, Francesca, 2017: Die smarte Stadt neu denken. Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung
6 Townsend, Anthony M., 2013: Smart Cities. Big data, civic hackers and the quest for a new utopia. Seite 304
7 Jaekel, Michael, 2015: Smart City wird Realität. Wiesbaden, Springer Vieweg
8 Landauer, Paul, 2017: Paris, das Gespenst der offensiven Stadt. In: Stadtbauwelt Nr. 213: Innere Sicherheit
9 BBSR und BUMB, 2017: Smart City Charta. Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten. Berlin, Schriftenreihe BBSR
10 Felixberg, Peter und Nassehi, Armin, 2016: Deutschland, ein Drehbuch. Hamburg, Kursbuch Edition

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