Spaß und Dissidenz

Das Berliner Museum für Architekturzeichnung erinnert an die kurze, aber triumphale Karriere jener Nonkonformisten, die schon vor dem Ende der Sowjetunion nach eigenen Wegen suchten. Unser Autor traf Juri Awwakumow, Mitbegründer der Moskauer „Papierarchitekten“ und Kurator der Schau, und schrieb unter dem Eindruck eines Gesprächs über Langeweile, vergessene Avantgarden und den Ehrgeiz, endlich im weltweiten Architekturzirkus mitzuspielen

Text: Kil, Wolfgang, Berlin


Spaß und Dissidenz

Das Berliner Museum für Architekturzeichnung erinnert an die kurze, aber triumphale Karriere jener Nonkonformisten, die schon vor dem Ende der Sowjetunion nach eigenen Wegen suchten. Unser Autor traf Juri Awwakumow, Mitbegründer der Moskauer „Papierarchitekten“ und Kurator der Schau, und schrieb unter dem Eindruck eines Gesprächs über Langeweile, vergessene Avantgarden und den Ehrgeiz, endlich im weltweiten Architekturzirkus mitzuspielen

Text: Kil, Wolfgang, Berlin

Es zählt zu den Folgen des Kalten Krieges, dass Architekturphänomene der östlichen Hemisphäre bis heute kaum Aufnahme in den internationalen Baugeschichtskanon finden. Selbst die kürzliche „Entdeckung“ einer verwegenen Ostmoderne konnte das ewige Klischee von der Plattenbau­tristesse nicht wirklich

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