Face à Arcimboldo


Datum 29.05.2021-22.11.2021 Termin merken
Location
Centre Pompidou Galerie Sud, Level 1
75191 Paris
Mi-Mo 11-21 Uhr
Ausstellung
URL www.centrepompidou-metz.fr


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Diese Inschrift, die für die Spaziergänger des Gartens der fantastischen Skulpturen in Bomarzo bestimmt ist, könnte genauso gut die Besucher der Ausstellung Face à Arcimboldo begrüßen, die vom 29. Mai bis zum 22. November 2021 im Centre Pompidou-Metz präsentiert wird.

Entstanden aus einem Dialog zwischen dem Künstler Maurizio Cattelan und Chiara Parisi, Direktorin des Centre Pompidou-Metz und Kuratorin der Ausstellung mit Anne Horvath, bietet die Ausstellung Face à Arcimboldo einen originellen Besuch, rückwärts von jeglicher Chronologie, in die Mäander des Denkens dieses geheimnisvollen Malers aus dem 16. Jahrhundert, um die Aktualität seines Vokabulars zu durchdringen.

Auch wenn Arcimboldos zusammengesetzte Porträts heute allgemein bekannt sind, bleibt der Reichtum und die Vielfalt seines Werkes zu entdecken. Giuseppe Arcimboldo (1526-1593) war ein Erfinder und Denker, dessen Überlegungen und Werke über die Frage nach der Darstellung des Gesichts in der Malerei hinausgehen. Die Ausstellung zeigt, wie sein Werk die Kunstgeschichte fünf Jahrhunderte lang beeinflusst hat und eine Reihe aktueller philosophischer und politischer Debatten beleuchtet.

Neben der außergewöhnlichen Präsentation der berühmten Jahreszeiten aus dem Louvre-Museum und der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid stehen seine überraschendsten Werke im Mittelpunkt: die Glasfenster, die er gleich zu Beginn seiner Karriere im Mailänder Dom schuf, die blau lavierten Zeichnungen in den Uffizien für die Feste und Turniere des habsburgischen Hofes sowie Der Bibliothekar, der durch seine tiefsinnige Formensprache besticht.

In Anlehnung an die Programmierung von Chiara Parisi, die seit Dezember 2019 an der Spitze der Institution steht, wurde Face à Arcimboldo in Anlehnung an die erste dem Künstler in Italien gewidmete Ausstellung im Palazzo Grassi in Venedig im Jahr 1987, L’Effet Arcimboldo. Les transformations du visage au XVIe siècle et au XXe siècle, konzipiert von Pontus Hultén, dem ersten Direktor des Centre Pompidou, mit Yasha David.

15.2021

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