Helmut-Hentrich-Stiftungspreis 2018

Text:

    „ZEN Palermo“ von Matti Hänsch.
    Abb.: Planer

    „ZEN Palermo“ von Matti Hänsch.

    Abb.: Planer

    „New Density“, die Bachelorar­beit von Jonas Illigmann und Luise von Zimmermann
    Abb.: Planer

    „New Density“, die Bachelorar­beit von Jonas Illigmann und Luise von Zimmermann

    Abb.: Planer

Helmut-Hentrich-Stiftungspreis 2018

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Vor siebzehn Jahren rief Helmut Hentrich, Gründer der Architektenpartnerschaft HPP, seine Stiftung ins Leben und fördert damit jährlich talentierte Architekturstudenten. Nur die jahrgangsbesten Absolventen können sich mit einem Empfehlungsschreiben des Hochschullehrers bewerben. In diesem Jahr wurden die Gewinner auf Reisen geschickt. Zwei mit 5.000 Euro dotierten Reisestipendien wurden vergeben.
Das erste ging an Matti Hänsch. In seiner Bachelorarbeit widmet er sich städtebaulich der Reaktivierung des ZEN-Quartiers (Zona Espansione Nord) in Palermo – ein Stadtteil in dem Kriminalität, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot dazu führten, dass Wohnblöcke noch vor ihrer Fertigstellung besetzt wurden. An die bestehende Bebauung gliedert er im ähnlich strengen Raster Felder an, die den Anbau typisch sizilianischer Früchte ermöglichen. Sonderbauten, wie die zentrale Markthalle, erweitern das Quartier.
Das zweite Stipendium ging an das Duo Jonas Illigmann und Luise von Zimmermann von der Universität der Künste in Berlin. In ihrer Bachelor­arbeit, die sie bei Jean-Philippe Vassal schrieben, bespielen sie eine Bau­lücke in der Berliner Ritterstraße. Nach einer Bedarfsanalyse im Quartier vereinen sie in ihrem Entwurf fünf Nutzungszonen – zwischen Arbeit und Freizeit. Ob Bibliothek, Sporthallen, Café oder Studierstuben, eine gläserne Erschließung ermöglicht den Einblick in jede der Zonen.

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