Bauwelt

Kreislauffähig werden. Die Stadt als regenerative Ressource

Bauen funktioniert bis heute nach einem konsumistischen Modell. Auf der einen Seite werden für den Neubau Rohstoffe in riesigen Ausmaßen verbraucht, auf der an­deren Seite beim Abriss von Altbauten als Abfall weggeschmissen. Städte könnten im rohstoffarmen Deutschland zu „urbanen Minen“ werden, wenn die baupolitische Weichenstellung für die Nutzung der grauen Energie vorankommt. Allein in der Tragstruktur sind 60 bis 70 Prozent dieser „goldenen Energie“ gespeichert. Die Vorschläge für eine Kreislaufwirtschaft liegen auf dem Tisch. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert, dass sie auf allen Maßstabsebenen vom Detail bis zum Quartier erfolgt.

Text: Hebel, Dirk, Karlsruhe

Eventteaser Image

Der Waterloopbos diente seit den 50er Jahren als niederländisches Testgebiet der Deichkonstruktionen gegen die Flutkatastrophe. Auch die riesigen Delta Works aus Stahlbeton wurden hier getestet. Heute werden diese Materiallabore nicht mehr gebraucht. Das Gelände ist inzwischen ein Freilichtmuseum, und ein Teil der Anlagen wurde vom Amsterdamer Büro RAAAF zu einer begehbaren Skulptur umgebaut.
Foto: Jan Kempenaers

Der Waterloopbos diente seit den 50er Jahren als niederländisches Testgebiet der Deichkonstruktionen gegen die Flutkatastrophe. Auch die riesigen Delta Works aus Stahlbeton wurden hier getestet. Heute werden diese Materiallabore nicht mehr gebraucht. Das Gelände ist inzwischen ein Freilichtmuseum, und ein Teil der Anlagen wurde vom Amsterdamer Büro RAAAF zu einer begehbaren Skulptur umgebaut.

Foto: Jan Kempenaers


Kreislauffähig werden. Die Stadt als regenerative Ressource

Bauen funktioniert bis heute nach einem konsumistischen Modell. Auf der einen Seite werden für den Neubau Rohstoffe in riesigen Ausmaßen verbraucht, auf der an­deren Seite beim Abriss von Altbauten als Abfall weggeschmissen. Städte könnten im rohstoffarmen Deutschland zu „urbanen Minen“ werden, wenn die baupolitische Weichenstellung für die Nutzung der grauen Energie vorankommt. Allein in der Tragstruktur sind 60 bis 70 Prozent dieser „goldenen Energie“ gespeichert. Die Vorschläge für eine Kreislaufwirtschaft liegen auf dem Tisch. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert, dass sie auf allen Maßstabsebenen vom Detail bis zum Quartier erfolgt.

Text: Hebel, Dirk, Karlsruhe

Im September 2020 stellte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen in einer viel beachteten Rede noch einmal das Ziel der Etablierung einer vollständigen Kreislaufwirtschaft innerhalb der Europäischen Union vor. Bereits im März des gleichen Jahres war das im Ak­tionsplan für...

Jetzt Artikel freischalten:

Bauwelt DIGITAL

3,46 € / Woche*
Das Digital-Abo ist ideal für alle, die Bauwelt ortsunabhängig nutzen möchten. Lesen Sie aktuelle Ausgaben im e-Paper, greifen Sie auf Bauwelt+ zu und recherchieren Sie im Bauwelt-Archiv. Ihre Vorteile:Exklusive Bauwelt-PLUS-ArtikelE-Paper für mobiles LesenArchiv-Zugang als PDF-GesamtausgabeOnline-Archivzugang *180,00 € bei jährlicher Abrechnung inkl. MwSt.
Jetzt bestellen

Bauwelt KOMBI

7,88 € / Woche*
Für alle, die Bauwelt umfassend nutzen möchten: Mit dem Kombi-Abo lesen Sie die Bauwelt als Printausgabe, greifen digital auf Inhalte zu und profitieren von zusätzlichen Angeboten wie Archiv-Zugang, Bauwelt+ und Bauwelt Kongress. Ihre Vorteile:12 Bauwelt-Ausgaben plus 2 StadtBauwelt-Ausgaben pro JahrE-Paper für mobiles LesenExklusive Bauwelt-PLUS-ArtikelTeilnahmevorteil Bauwelt KongressOnline-Archivzugang *410,00 € bei jährlicher Abrechnung inkl. MwSt.
Jetzt bestellen
Alle Angebote

0 Kommentare


loading
x
loading

15.2026

Das aktuelle Heft

Bauwelt Newsletter

Das Wichtigste der Woche. Dazu: aktuelle Jobangebote, Auslobungen und Termine. Immer freitags – kostenlos und jederzeit wieder kündbar.